Hausärztliche Gemeinschaftspraxis S. Darmstadt Dr. Muellerpoths Dr. Wagner Allgemeinärztin Kinder- und Jugendärztin Internist
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NEWS

Augenvorsorge

 

Mittlerweile bietet unsere Praxis eine Augenvorsorge ab dem 7. Monat an. Diese Früherkennung von Sehstörungen wird unkompliziert mit einem Screening-Gerät der Firma PLUSOPTIX durchgeführt. Obwohl die Untersuchung nicht von allen gesetzlichen Kassen bezahlt wird, nehmen viele Eltern dieses Angebot mittlerweile wahr. Sollten bei der Untersuchung allerdings Sehstörungen erkannt werden, übernehmen die gesetzlichen Kassen Kosten, die bei weiteren Untersuchungen und der Behandlung entstehen. Im Folgenden habe ich – teilweise basierend auf den Angaben der Firma Plusoptix – einige Informationen zusammengestellt, die Ihnen einen Einblick in das angewandte Verfahren geben.

 

Sie sehen Ihr Kind, aber kann es Sie sehen?
Wussten Sie, dass Neugeborene das Sehen genauso erlernen müssen wie Laufen oder Sprechen? Beim Laufen und Sprechen können die Eltern täglich die Fortschritte bei den ersten Gehversuchen oder dem Nachplappern der ersten Silben und Worte miterleben. Doch ob ein Kind seine Sehkraft altersentsprechend entwickelt, ist für die Eltern oft nicht erkennbar. Sehstörungen vermindern dauerhaft die Sehkraft und beinträchtigen später die Leistungsfähigkeit in der Schule, beim Sport und bei der Arbeit.

 

Wie erlernt mein Kind sehen?

Das Sehen besteht aus zwei Vorgängen, der Bildaufnahme durch das Auge und der Bildverarbeitung im Gehirn. Das Zusammenspiel von Bildaufnahme und Bildverarbeitung müssen Neugeborene üben. Liefert ein Auge in den ersten Lebensjahren unscharfe Bilder, werden diese Informationen vom Gehirn nicht beachtet und das betroffene Auge kann im schlimmsten Fall erblinden, weil es nicht mehr trainiert wird. Daher ist es wichtig, Fehlsichtigkeiten (z.B. unscharfe Bildaufnahme durch ein Auge) und Anisometropien (unterschiedliche Sehschärfen des rechten und linken Auges) so früh wie möglich zu erkennen. Denn rechtzeitig erkannt, können Fehlsichtigkeiten erfolgreich behandelt werden.

 

Was kann ich tun?

Eine Augenvorsorgeuntersuchungen prüft, ob Ihr Baby eine Amblyopie bekommen kann. Eine Amblyopie ist eine Einschränkung der Sehkraft, die nicht durch das Tragen einer Brille ausgeglichen werden kann und die nicht auf eine Augenkrankheit zurückzuführen ist. Eine Amblyopie entsteht meistens durch ständiges Schielen oder eine Anisometropie, d.h. unterschiedliche Sehschärfen des rechten und linken Auges. Amblyopien sind gefährlich, da im schlimmsten Fall ein Auge dauerhaft erblinden kann. Dies kann heute jedoch mit geringem Aufwand verhindert werden, wenn Fehlsichtigkeiten frühzeitig, d.h. vor dem 3. Geburtstag erkannt und behandelt werden. Mit zunehmendem Alter sinken die Behandlungserfolge.

Der von uns eingesetzte Screener der Firma PLUSOPTIX erkennt Fehlsichtigkeiten bei Kindern ab dem 7. Lebensmonat. Als Meßverfahren wird die binokulare Videoskiaskopie eingesetzt. Bei diesem Meßverfahren wird die Netzhaut aus einem Meter Entfernung mit infrarotem Licht beleuchtet und das reflektierte Licht von einer Videokamera aufgezeichnet. Ein Computerprogramm wertet die Bilder in Echtzeit aus und zeigt die Ergebnisse auf dem Monitor an.

Neue Impfung gegen Meningokokken B

 

Neu auf dem Markt ist der erste Impfstoff gegen Meningokokken Typ B. Gegen Meningokokken Typ C wird schon seit einigen Jahren eine Impfung für alle Säuglinge ab 1 Jahr empfohlen. Die Meningokokken-B machen inzwischen ca. 2/3 der lebensgefährlichen Meningokokken-Meningitis aus (wegen des deutlichen Rückgangs von Meningokokken-C seit Einführung der Impfung). Die Impfung wird derzeit noch nicht von der STIKO empfohlen. Eine Stellungnahme der STIKO zum neuen Impfstoff kann man im Epidemiologischen Bulletin 49/2013 nachlesen. Dort heisst es: "Zum gegenwärtigen Zeitpunkt kommt die STIKO zu dem Schluss, dass die bisher vorliegenden Studienergebnisse und die daraus resultierende Evidenz für eine abschließende Entscheidung [...] noch nicht ausreichen. [...] Dennoch wird darauf hingewiesen, dass bei Verfügbarkeit des Impfstoffs auch ohne eine abschließende STIKO-Empfehlung eine Impfung gemäß Fachinformation für Personen mit erhöhtem Erkrankungsrisiko nach individueller Nutzen- Risiko-Abwägung sinnvoll sein kann." Wir beraten Sie gerne hierzu.

Wir sind für Sie da:

Obertorstrasse 10           36381 Schlüchtern

 

         Stefanie Darmstadt

Allgemeinärztin

Tel: 06661/ 2126
Fax: 06661/ 72277

Rezepttelefon: 06661/71933

darmstadt@familiendocs.de

 

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Dr. Michaela Muellerpoths
Kinder- und Jugendärztin

Tel: 06661/ 6054100
Fax: 06661/ 72277

Rezepttelefon: 06661/6054100

muellerpoths@familiendocs.de

 

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Dr. Jürgen Wagner
 Internist und Facharzt für Allgemeinmedizin, Hausarzt

Tel: 06661/ 2126
Fax: 06661/ 72277

Rezepttelefon: 06661/71933

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